FUSSPILZ, NAGELPILZ UND CO.

WIE WERDE ICH SIE WIEDER LOS??

Eine Pilzerkrankung wird wie der Name schon sagt, durch Pilze ausgelöst. Genauer gesagt unterscheidet man dabei Infektionen mit Fadenpilzen (Dermatophyten) und Hefen. Die Pilze können oberflächliche Mykosen von Haut, Nägeln und Schleimhaut verursachen, nur sehr selten ist der ganze Körper befallen.

Am häufigsten von Hautpilz betroffen sind die Zehenzwischenräume und die Fußsohle, aber der Pilz kann auch in Hautfalten auftreten, wo meist durch vermehrtes Schwitzen ein feucht-warmes Mikroklima herrscht oder v.a. bei Kleinkindern und Babies in der Windelregion. Der Pilzbefall äußert sich durch Hautrötungen, weißliche Schuppungen, Juckreiz, sowie mitunter Bläschenbildung.

Hautpilz holt man sich meist dann, wenn die Barrierefunktion der Haut gestört ist, etwa durch vermehrtes Schwitzen (warme Jahreszeit, festes Schuhwerk, Sauna) oder Chlorzusatz im Schwimmbad.

Nagelpilz entsteht meist erst in der Folge eines Hautpilzes und ist sehr hartnäckig. Dabei kommt es zur Verdickung des betroffenen Nagels und zu weißen bis gelblichen Verfärbungen.

Schleimhautmykosen sind meist auf eine geschwächte Immunabwehr zurückzuführen und treten am häufigsten während/nach Antibiotika- oder Cortisongabe auf. Dazu zählt der Scheidenpilz gleichermaßen wie der Mundsoor. Vaginalpilz äußert sich durch Juckreiz, Brennen und eventuell weißlich-gelblichen Ausfluß. Bei Mundsoor tritt ein weißer Belag mit umgebender Rötung auf der Mundschleimhaut auf.

BEHANDLUNG

Wichtig bei allen Pilzerkrankungen ist eine rechtzeitige Behandlung, denn je weniger sich der Pilz ausbreiten und im betroffenen Gewebe festsetzen kann, desto leichter wird man ihn wieder los.

Essentiell ist auch eine ausreichend lange Behandlung; abhängig von der befallenen Stelle bis zu mehrere Monate.

Behandelt wird meist mit sogenannten Fungistatika, die das Wachstum der Pilze verhindern. Im Folgenden werden nur lokal angewandte Mittel genannt. Die Einnahme von Fungistatika wird nur in schwereren Fällen durch den Arzt angeordnet.

Was tun bei HAUTPILZ?

Bei Hautpilz verwendet man am besten Salben mit Bifonazol oder Clotrimazol, wie es in CANESTEN enthalten ist. Dabei ist es notwendig, je nach Wirkstoff 1 bis 2-mal täglich und für mindestens 2 Wochen zu behandeln, auch wenn die Beschwerden schon nach wenigen Anwendungen besser werden.


Was tun bei NAGELPILZ?

Für die Behandlung von Nagelpilz gibt es mittlerweile neben Nagellacken, die eine aufwendige Prozedur erfordern, auch einen Stift oder eine Lösung von NAILNER zum einfachen Auftragen auf den oder die betroffenen Nägel. Dieser verhindert das weitere Wachstum der Pilze durch Herstellen eines sauren Milieus. Diese Behandlungsmethode ist den herkömmlichen Fungistatika auch deshalb überlegen, weil hier keine Resistenzen gegen den Wirkstoff auftreten können. Die Behandlung führt also bei jedem Pilz zum Erfolg. NAILNER wird 2-mal täglich angewendet, solange bis der vom Nagelpilz befallene Teil des Nagels hinausgewachsen ist.


Was tun bei SCHEIDENPILZ?

Vielfältig sind die Behandlungsmöglichkeiten bei Scheidenpilz. Ideal ist es, schon bei den ersten Anzeichen mit natürlichen Milchsäurebakterien die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. DÖDERLEIN oder GYNOPHILUS Vaginalkapseln bieten sich hier an. Auch das Milchsaure Vaginalgel MULTIGYN ACTIGEL hilft bei einer beginnenden Pilzinfektion. Wenn der Pilz einmal da ist, kann mit Fungistatika in Form von Vaginalzäpfchen und Salbe von CANESTEN für 1 bis 6 Tage – je nach Ausprägung der Infektion – behandelt werden.

Bei allen Pilzerkrankungen kommt erschwerend hinzu, dass sich die Sporen der Pilze in jedem Kleidungsstück festsetzen und so jederzeit (auch an anderen Körperstellen) wieder einen Pilzbefall verursachen können. Daher muss auf jeden Fall auch die Wäsche behandelt werden; am besten mit Zusatz von CANESTEN Wäschespüler zu jeder Wäsche.

Bei Fußpilz dürfen auch die Schuhe nicht vergessen werden; die Pilzsporen werden hier am besten mit dem PEDESIN Schuhspray bekämpft.


ZU GUTER LETZT

Wenn auch Sie von einer Pilzerkrankung betroffen sind: Sie sind nicht der/die Einzige! Verstecken Sie Ihr „Problem“ nicht und beginnen Sie stattdessen mit der Lösung!


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