Hämorrhoidalleiden – Jeder 2. über 30 ist betroffen!

Was versteht man eigentlich darunter?

„Hämorrhoiden“ im medizinischen Sinn hat jeder Mensch. Dabei handelt es sich um Gefäßpolster im Analkanal, die den Darm verschließen und so den Stuhlgang regulieren. Normalerweise schieben sie sich bei der Darmentleerung zur Seite. Sind sie jedoch auf Grund eines Hämorrhoidalleidens vergrößert, werden sie, anstatt zur Seite geschoben, beim Pressen nach außen gedrückt. Diese Vergrößerung ist auf einen Blutstau in den Gefäßpolstern zurückzuführen. Das kann zu Schmerzen, Blutungen, Nässen und Juckreiz führen – die typischen Symptome dieser Erkrankung. Anfangs bemerkt man meist nur das hellrote Blut am Stuhl, erst später wird die Erkrankung von schmerzhaften Entzündungen und Geschwüren im Analbereich begleitet, die eine Behandlung unumgänglich machen.

Wann ist Ihr Risiko erhöht ein Hämorrhoidalleiden zu entwickeln?

  • Wenig Bewegung bei evtl. sitzender Tätigkeit
  • Übergewicht
  • Ballaststoffarme Ernährung, geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • Schwangerschaft
  • Neigung zu chronischer Verstopfung und daher häufig starkes Pressen beim Stuhlgang
  • Angeborene Bindegewebsschwäche

Wie können Sie der Entstehung vorbeugen?

  • Ausreichend Bewegung
  • Ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung
  • Mindestens 2 Liter Flüssigkeitsaufnahme pro Tag, bei Hitze mehr
  • Regelmäßiger Stuhlgang – lassen Sie sich Zeit und vermeiden Sie zu starkes Pressen

Was tun, wenn die Beschwerden schon da sind?

  • Bei leichten Beschwerden: entzündungshemmende, schmerzlindernde Salben oder Zäpfchen
  • Im fortgeschrittenen Stadium: Verödung oder Abschnüren (Ligatur) der vergrößerten Blutgefäße durch einen Arzt

 

Ein Hämorrhoidalleiden kann sehr schmerzhaft sein und Ihr alltägliches Leben stark beeinträchtigen.
Daher unser Appell an Sie: Warten Sie nicht zu lange mit der Behandlung!

 

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